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Lufthansa Technik entwickelt neues Verfahren zum Aufspüren von Lecks

01.09.2016

Mit einem von Lufthansa Technik entwickelten mobilen Verfahren können Undichtigkeiten an Fenstern und Türen ohne aufwändige Kabinendrucktests ausfindig gemacht werden.

Mit einem neuen mobilen Verfahren können Lecks an Türen und Fenstern ohne größeren Aufwand ausfindig gemacht werden. Foto und Copyright: Lufthansa Technik  

 

 

Mit dem Vakuumverfahren können Druckdifferenzen während eines Fluges am Boden simuliert werden. Das Prüf-Equipment ist nach Angaben von Lufthansa Technik handlich und dadurch mobil einsetzbar. Damit werden die aufwändigen Kabinendrucktests zum Finden von Undichtigkeiten von Fenstern und Türen von Flugzeugkabinen überflüssig.

Beim Vakuumverfahren werden die zu untersuchenden Fenster und Türen verschlossen und von außen mit einer speziellen Textilfaser sowie einer luftundurchlässigen Latexfolie mit Schlauchanschlüssen abgedeckt. Zwischen Latexfolie und Rumpf wird die Luft abgepumpt und ein Vakuum erzeugt. So lassen sich mithilfe eines Lecksuchgeräts kleinste Undichtigkeiten in der Kabine aufspüren.

Das neue Verfahren ermöglicht nach Angaben von Lufthansa Technik kürzere Prozesszeiten. "Somit verkürzen sich auch die Bodenzeiten der Flugzeuge. Außerdem lassen sich Arbeitsstunden und Kosten einsparen, da nur noch zwei statt vier Mitarbeiter für die Durchführung notwendig sind", so Stefan Mehler, Projektmanager Innovation bei der Flugzeugwartung von Lufthansa Technik.